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- Wermelskirchen: Wirtschaftlich rege Stadt im Grünen
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Wermelskirchen ist die zweitgrößte Stadt des Rheinisch-Bergischen Kreises mit 36.588 Bewohnern (2005).
Die Geschichte der Stadt im nördlichen Teil des Kreisgebiets begann im Zuge der sächsichen und fränkischen Landnahmen schon im 7. Jahrhundert. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Wermelskirchen um das Jahr 1150 als Werenboldeskirken. 1873 bekam der bergische Ort die Stadtrechte verliehen. Während der Hansezeit kam Wermelskirchen zu einiger Bedeutung als Durchgangsstation für Warentransporte. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Stadt verfügt über hervorragende Anschlüsse an Bundesautobahnen und auch die Flughäfen in Köln und Düsseldorf sind schnell zu erreichen.
In der Vergangenheit galt Wermelskirchen als Zentrum der Schuhherstellung. Im Zuge des Strukturwandels hat sich dies inzwischen grundlegend geändert. Heute dominieren Metallverarbeitung, Maschinen- und Werkzeugbau.
Wermelskirchen ist eine Stadt im Grünen. Die vielen Fachwerkhäuser sorgen für Idylle. Und an Weihnachten wird die kanadische Kiefer in der Nähe des Rathaus alljährlich zu einem der größten lebenden Weihnachtsbäume in Europa umfunktioniert.
Übrigens: der berühmteste Sohn der Stadt Wermelskirchen ist Dr. Carl Leverkus, der im Jahr 1834 hier eine Ultramarinfabrik gründete. Einige Zeit später musste er aus räumlichen Gründen umziehen - in das später nach ihm benannte Leverkusen. |
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